Amtsmail oder Betrug?
Stand: Oktober 2026
Eine Mail im Namen einer Behörde kann echt sein oder gefälscht. Auch das macht vielen Angst. Du musst nicht alles sofort glauben. Du kannst in Ruhe prüfen.
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Erfundener Absender, erfundene Namen. So oder ähnlich sieht der Brief oft aus.
Was bedeutet der Brief?
Typische Zeichen für Betrug: Druck („in 24 Stunden“), eine allgemeine Anrede wie „Sehr geehrter Kunde“, ein Link zum Bestätigen von Bank- oder Zugangsdaten und eine Absenderadresse, die nur ähnlich aussieht.
Echte Behörden verlangen keine Bankdaten, Passwörter oder Zahlungen per Link, Gutschein oder Nachricht. Wichtige Bescheide kommen meist per Post oder in einem Bürger‑Postfach, in das du dich selbst einloggst.
Das gilt auch für SMS, WhatsApp und Anrufe. Eine Behörde droht nicht mit Polizei oder Haft, wenn du nicht sofort zahlst.
Fristen
- Eine knappe Frist in einer Mail ist kein Beweis, dass sie echt ist. Betrüger setzen sie extra, damit du nicht nachdenkst.
- Lies im Zweifel nach auf der offiziellen Website der Behörde, die du selbst eingibst, oder ruf unter der dort genannten Nummer an.
Was du tun kannst
- Klick nichts an, öffne keinen Anhang und antworte nicht.
- Schau auf die Absenderadresse. Passt sie genau zur Behörde? Wenn nicht, ist sie wahrscheinlich gefälscht.
- Öffne die Website der Behörde selbst, ohne den Link aus der Mail, und schau dort in dein Postfach oder frag dort nach.
- Lösche die Mail oder melde sie, zum Beispiel bei der Verbraucherzentrale.
- Hast du schon geklickt oder Daten eingegeben: Ändere sofort deine Passwörter, ruf deine Bank an und lass Karte oder Konto sperren. Erstatte im Zweifel Anzeige bei der Polizei.
So hilft dir Brief verstanden
Der Betrugs‑Check der App ist immer kostenlos: Mach einen Screenshot der Mail, und die App sagt dir, woran du Betrug erkennst und was du als Nächstes tun kannst.
Mehr über die AppDieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung. Jeder Brief ist anders: Fristen und Beträge gelten so, wie sie in deinem Brief stehen. Bei Fragen hilft eine Beratungsstelle.
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